Savaran Weblog – Die Achillesfersen von Hartz IV

Stadtwerke Brühl und ARGE Rhein-Erft

Da versucht man dem netten, lokalen Energieversorger entgegenzukommen und bis zur Bewilligung der Heizkostennachzahlung durch die ARGE einen Ratenplan vorzuschlagen – und was ist das Resultat? – Die Stadtwerke Brühl GmbH verlangt 5 % Zinsen!

Die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht …

Zwar lenkten die Stadtwerke schließlich doch ein, aber die ARGE Rhein-Erft ließ nichts mehr von sich hören. Ein netter „Drohbrief“ mit Fristsetzung an den Geschäftsstellenleiter Georg Hilger an der Gst. Brühl blieb unbeantwortet. Wahrscheinlich wurde Herr Hilger bereits vom tropischen Habicht gefressen …

Somit wurde am 01.03.2009 ein Eilantrag beim SG Köln eingereicht (S 25 AS 36/09 ER). Als Antwort der ARGE Rhein-Erft kam ein angebliches vollumfängliches Anerkenntnis …

War aber nur ein Teilanerkenntnis mit völlig falschen Berechnungen sowie einem grobfehlerhaften Änderungsbescheid, der nur noch vom 01.03.-31.03.2009 läuft! – Dem Wortlaut zufolge stünde ich ab 1. April als Ergebnis der rechtswidirgen Verböserung ohne Leistungen da …

Das wird ein Spaß werden … Hat eigentlich schon jemand mal eine ARGE BESETZT? :-) ))))))

Schließlich gab die ARGE Rhein-Erft nach und bewilligte die geforderten Heizkosten und beteuerte, dass der komische Änderungsbescheid den ursprünglichen Bescheid nicht aufheben würde. Jedoch hat man damals eine Vielzahl von Änderungsbescheiden stets lesbar und verständlich für die gesamte Bewilligungsperiode erstellt, so dass man sich nicht wundern muss, wenn man bei permanentem Wechsel der Regeln misstrauisch wird.

Schade eigentlich: Kein Beschluss des Sozialgerichts, keine Büro-Besetzung beim Georg Hilger … Die ARGE verdirbt einem auch jeden Spaß! Ist ja langweilig … :-(

Zum Nachlesen in chronologischer Abfolge:

s-25-as-3609-er_anonym_160309